Die Absolventen des Jahrgangs 10 der Gesamtschule Gießen-Ost sind am 14. Juni 2018 mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedet worden. Die Feierlichkeiten begannen mit einem Gottesdienst in der Kapelle des Alten Friedhofs. Bei der anschließenden Feier in der Sporthalle der Schule sprachen die Stufenleiterin Christine Ishaque und der Schulleiter Dr. Frank Reuber. Beide wünschten den Absolvent/-innen viel Erfolg auf dem weiteren Lebensweg. Herr Reuber reflektierte über Stationen des Erwachsenwerdens und die Bedeutung des selbständigen Denkens, wobei er auch von eigenen prägenden Erfahrungen berichtete.

Im Anschluss an die Reden gab es abwechslungsreiche Beiträge der zehnten Klassen, u.a. ein kurzes Theaterstück zum Schulalltag, zwei Diashows und ein Quiz mit Kinderbildern, bei dem die Klassenlehrerinnen erraten mussten, um welche Schüler/-innen es sich jeweils handelt. Durch das Programm führten Niklas Weber, Lynn Hollaender und Reneé Lepper. Nach der Zeugnisvergabe war noch Gelegenheit zum gemütlichen Beisammensein und Feiern.

Insgesamt wurden 47 Schüler/-innen des Jahrgangs 10 verabschiedet. Die meisten wechseln entweder auf ein berufliches Gymnasium oder auf eine Fachoberschule. Neun Jugendliche beginnen eine Ausbildung. Der Großteil des Jahrgangs, 85 Schüler/-innen, setzt die Schullaufbahn an der GGO fort. Die Jahrgangsbesten bei der Realschulprüfung waren Risto Jansen (Traumnote 0,8), Dilara Arslan (Note 1,3) und Lorenz Krug (Note 1,5).

Die 12 Abgänger/-innen aus dem Jahrgang 9 wurden am 18. Juni mit einer kleinen Feierstunde auf der Streuobstwiese der Schule entlassen. Ausgehend von einem Zitat der Basketballlegende Michael Jordan gab ihnen der Schulleiter in seiner Abschiedsrede den Gedanken mit, dass auch Scheitern zum Leben gehöre. Zentral sei, wie man mit Niederlagen umgehe und dass man nie seine Ziele aus den Augen verliere, wobei eines dieser Ziele sein sollte, glücklich zu werden.

Die Jahrgangsbesten bei der Hauptschulprüfung waren Kimo Frey (Note 1,6), Hellen Höhr und Selina Peterson (beide Note 1,7) sowie Luca Tamino Braungart (Note 1,8).