Porta Trier

Die Lateinkurse der Klasse 9 von Fr.Hermfisse und Fr.Thalmann fuhren am Donnerstag, den 08.02.2018, um etwa 08:00 Uhr los nach Trier. Hier ist ein Bericht von unseren Erlebnissen:

Um etwa 11:00 Uhr kamen wir in der Innenstadt Triers an. Ein paar Schritte durch die Innenstadt Triers, und schon waren wir an unserer Jugendherberge angekommen. Wir legten unsere Sachen ab und hatten etwa eine Dreiviertelstunde, um in Kleingruppen von mindestens drei Personen einen ersten Eindruck von Trier zu bekommen: Es erwarteten uns schöne, detailreich verzierte Hauswände, typische Sehenswürdigkeiten wie die Porta Nigra und eine Menge lebenslustiger und fröhlicher Menschen – es war nämlich Altweiberfasching. Nach der freien Zeit in den Kleingruppen trafen wir uns wieder an der Jugendherberge. Die Lateinkurse zogen unabhängig voneinander los, um Trier gründlich zu erkunden; und zwar nach einer von den Lateinschülern selbst ausgewählten und sorgfältig durchdachten Route. Damit wir allerdings nicht nur eine amüsante, sondern auch lehrreiche Trierfahrt haben würden, hatten wir Schüler in Kleingruppen Referate für jede Sehenswürdigkeit vorbereitet, die wir besucht haben. So machten wir dann an den eingeplanten Sehenswürdigkeiten einen Stopp, betrachteten sie gut und hörten uns die spannenden und informativen Referate unserer Mitschüler an. Wir sahen zum Beispiel die Porta Nigra, die Kaiserthermen, den historischen Marktplatz und die Römerbrücke. Nach dem Spaziergang durch Trier gingen wir zur Porta Nigra, wo uns eine Erlebnisführung erwartete. Und das war es wirklich: ein Erlebnis! Wir hatten erst gedacht, dass es eine lasche Führung durch die Porta Nigra werden würde, doch da hatten wir uns gewaltig geirrt. Denn wir wurden an der Porta Nigra von einem typischen römischen Landherrn erwartet, der uns begrüßte und zum Zenturio führte, der uns mit spannenden Licht- und Soundeffekten Fakten und Informationen näher brachte. Und dabei fühlten wir uns wie echte römische Soldaten! Das war definitiv die beste Führung, die wir jemals hatten! Danach gingen wir zurück zur Jugendherberge und bezogen unsere Zimmer. Dann hatten wir wieder Freizeit, in der die Schüler entweder auf ihren Zimmern blieben oder (wie die meisten es taten) in die Einkaufsgassen gingen (,die nur etwa zwei Minuten von der Jugendherberge entfernt waren) und sich die Läden bloß anguckten oder auch etwas kauften. Um 18:00 Uhr gingen beide Lateinkurse zusammen Essen. Es war sehr schön und gemütlich, mit den Mitschülern und Lehrerinnen in einem italienischen Restaurant lecker zu essen und interessante Gespräche zu führen. Es ging ein schöner, erlebnisvoller Tag zu Ende, an dem wir Schüler viel über Trier gelernt hatten.

Am Freitag, den 09.02.2018, erwachten wir morgens in aller Frische. Um 08:00 Uhr gab es ein leckeres Frühstücksbuffet, an dem sich jeder satt essen konnte – und das tat auch jeder. Danach hatten wir Zeit, um unsere Koffer zu packen und die Zimmer sauber zu machen. Dann machten wir uns in unseren Lateinkursen auf den Weg, einen letzten Blick auf Trier zu werfen und weitere Sehenswürdigkeiten zu erkunden, wie beispielsweise die Konstantin Basilika, das kurfürstliche Palais (einer der schönsten Rokoko-Paläste der Welt), den Dom St. Petrus, das Geburtshaus von Karl Marx und das Rheinische Landesmuseum. In Letzterem haben wir auch eine Rallye in Kleingruppen gemacht, was uns auch sehr viele Informationen über die Lateiner und Trier erbrachte. Außerdem haben wir in dem Museum ein mediales Theaterstück erleben dürfen, in dem wir uns wie in der Geschichte mittendrin gefühlt hatten, denn das mediale Theaterstück wurde in fast 360 Grad um uns herum an die Wand projiziert. Das war unser letztes Erlebnis in Trier, denn danach machten wir uns auf den Weg zur Jugendherberge, um unser Gepäck zu holen und zum Bus zu gehen, der uns wieder zurück nach Gießen fuhr, wo wir um 16 Uhr ankamen.

Es war eine sehr schöne Erfahrung in Trier gewesen zu sein, wir alle haben vieles erlebt, vieles gesehen und vieles gelernt. Alle haben sich gut miteinander verstanden, es wurde kein Unsinn angestellt und es ging kein Schüler (oder Lehrer) verloren. Es war eine wunderbare Trierfahrt im Jahr 2018, die wir alle nicht vergessen werden.