Am Montag, dem 11. Dezember 2017, waren 18 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Gießen-Ost im Mathematikum zu Gast. Der Anlass - ihre erfolgreiche Teilnahme an der Mathematik-Olympiade. Der Schulleiter, Dr. Reuber, begrüßte die jungen Mathematiker und ihre Eltern. In einer kleinen Ansprache würdigte er das Engagement der Schülerinnen und Schüler und bestärkte sie darin, sich weiterhin mit mathematischen Problemen und Aufgaben auch außerhalb des Unterrichts zu beschäftigen. So hätten sie die Chance, die Schönheit in der Mathematik zu erkennen, was im Mathematikum ebenso möglich ist und sehr zu seinem Erfolg beiträgt. Er bedankte sich beim Gastgeber, Prof. Beutelspacher, für die nun schon mehrjährige gute Zusammenarbeit.

Frau Grabowski ist an der GGO für die Mathematik-Olympiade verantwortlich und gab den Anwesenden einen kleinen Einblick in den Ablauf und die Besonderheiten des Wettbewerbs. Traditionell liegt der Start sehr früh im Schuljahr. Schon im September begann die nunmehr 57. Mathematik-Olympiade Hessen. Dieser Wettbewerb unterscheidet sich beispielsweise vom Känguru-Wettbewerb dadurch, dass neben den Lösungen auch die Lösungswege mit Begründungen deutlich erkennbar dargestellt werden sollen, was den Schwierigkeitsgrad deutlich erhöht. In der 1. Stufe mussten knifflige Aufgaben zu Hause bearbeitet werden, was dann bei entsprechender Punktzahl zur Qualifikation für die 2. Stufe führte. Diese fand im November als vierstündige Klausur in der Schule statt. Besonders gut kam der Schulsieger Anton Wischnewski (Klasse 6a) mit den Aufgaben zurecht. Er erreichte gleich bei seinem ersten Start mit 34 von 40 Punkten ein hervorragendes Ergebnis. Wir drücken Anton die Daumen für die 3. Stufe im Februar an der TU Darmstadt. Weitere Erstplatzierte in ihrem Jahrgang waren Hannes Heinl (Klasse 5b), Sidonie Taka (Klasse 7c) und Lukas Düren (Klasse 9d). Alle Teilnehmer der 2. Wettbewerbsstufe erhielten eine Urkunde sowie Knobelspiele und Büchergutscheine. Die Preise wurden wieder vom Schulförderverein bereitgestellt, wofür wir uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken. Den jungen Mathematikern, die größtenteils an der AG „Mathematik für Begeisterte“ teilnehmen, wünschten Dr. Reuber und Frau Grabowski auch weiterhin viel Spaß und Erfolg.

MOlympiade17

Im Anschluss an den offiziellen Teil stellte Prof. Beutelspacher ein Exponat der aktuellen Ausstellung „Wurzeln der Mathematik“ vor. Dabei konnten wir Interessantes über die ca. 4000 Jahre alte babylonische Mathematik erfahren. Damals wurde ein hervorragendes Zahlensystem zur Basis 60 entwickelt, das mit nur zwei Zeichen, Haken und Keil, auskam. So konnten Probleme bei der künstlichen Bewässerung und in der Feldvermessung gelöst werden. Darüber hinaus wurden ausgiebige astronomische Berechnungen möglich. In einigen Bereichen hat das Sexagesimalsystem noch immer Bestand. Jeder weiß, dass der Vollwinkel eine 360°-Einteilung hat und die Stunde 60 Minuten mit jeweils 60 Sekunden.

Danach hatten alle Anwesenden noch die Gelegenheit zu anregenden Gesprächen und eigenen Entdeckungen in der Ausstellung.

Alle Jahre wieder: Nach der Mathematik-Olympiade ins Mathematikum

 

Am Montag, dem 11. Dezember 2017, waren 18 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Gießen-Ost im Mathematikum zu Gast. Der Anlass - ihre erfolgreiche Teilnahme an der Mathematik-Olympiade. Der Schulleiter, Dr. Reuber, begrüßte die jungen Mathematiker und ihre Eltern. In einer kleinen Ansprache würdigte er das Engagement der Schülerinnen und Schüler und bestärkte sie darin, sich weiterhin mit mathematischen Problemen und Aufgaben auch außerhalb des Unterrichts zu beschäftigen. So hätten sie die Chance, die Schönheit in der Mathematik zu erkennen, was im Mathematikum ebenso möglich ist und sehr zu seinem Erfolg beiträgt. Er bedankte sich beim Gastgeber, Prof. Beutelspacher, für die nun schon mehrjährige gute Zusammenarbeit.

 

Frau Grabowski ist an der GGO für die Mathematik-Olympiade verantwortlich und gab den Anwesenden einen kleinen Einblick in den Ablauf und die Besonderheiten des Wettbewerbs. Traditionell liegt der Start sehr früh im Schuljahr. Schon im September begann die nunmehr 57. Mathematik-Olympiade Hessen. Dieser Wettbewerb unterscheidet sich beispielsweise vom Känguru-Wettbewerb dadurch, dass neben den Lösungen auch die Lösungswege mit Begründungen deutlich erkennbar dargestellt werden sollen, was den Schwierigkeitsgrad deutlich erhöht. In der 1. Stufe mussten knifflige Aufgaben zu Hause bearbeitet werden, was dann bei entsprechender Punktzahl zur Qualifikation für die 2. Stufe führte. Diese fand im November als vierstündige Klausur in der Schule statt. Besonders gut kam der Schulsieger Anton Wischnewski (Klasse 6a) mit den Aufgaben zurecht. Er erreichte gleich bei seinem ersten Start mit 34 von 40  Punkten ein hervorragendes Ergebnis. Wir drücken Anton die Daumen für die 3. Stufe im Februar an der TU Darmstadt. Weitere Erstplatzierte in ihrem Jahrgang waren Hannes Heinl (Klasse 5b), Sidonie Taka (Klasse 7c) und Lukas Düren (Klasse 9d). Alle Teilnehmer der 2. Wettbewerbsstufe erhielten eine Urkunde sowie Knobelspiele und Büchergutscheine. Die Preise wurden wieder vom Schulförderverein bereitgestellt, wofür wir uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken. Den jungen Mathematikern, die größtenteils an der AG „Mathematik für Begeisterte“ teilnehmen, wünschten Dr. Reuber und Frau Grabowski auch weiterhin viel Spaß und Erfolg.

 

Im Anschluss an den offiziellen Teil stellte Prof. Beutelspacher ein Exponat der aktuellen Ausstellung „Wurzeln der Mathematik“ vor. Dabei konnten wir Interessantes über die ca. 4000 Jahre alte babylonische Mathematik erfahren. Damals wurde ein hervorragendes Zahlensystem zur Basis 60 entwickelt, das mit nur zwei Zeichen, Haken und Keil, auskam. So konnten Probleme bei der künstlichen Bewässerung und in der Feldvermessung gelöst werden. Darüber hinaus wurden ausgiebige astronomische Berechnungen möglich. In einigen Bereichen hat das Sexagesimalsystem noch immer Bestand. Jeder weiß, dass der Vollwinkel eine 360°-Einteilung hat und die Stunde 60 Minuten mit jeweils 60 Sekunden.

 

Danach hatten alle Anwesenden noch die Gelegenheit zu anregenden Gesprächen und eigenen Entdeckungen in der Ausstellung.