Romfahrt 2017 Lateinkurse 11, Fr.Hermfisse, Hr.Göbel

Auch dieses Jahr ging die Abschlussfahrt der Lateiner nach Rom.

Rom, eine Stadt gefüllt mit Kunstwerken aller Art: Seitengassen, offene Plätze, selbst die Gebäude weisen kunstvolle Ausgestaltungen auf. Besonders stechen die vielen Kirchen heraus. Die vatikanischen Museen sind unglaublich groß und ebenso prunkvoll. Doch neben dem Altertum findet auch die Neuzeit ihren Platz, beispielsweise in Museen, die der heutigen Bevölkerung zeigen, wie das Leben in Rom vor Jahrtausenden aussah.

Teil dieses alten Lebens waren Brunnen mit Skulpturen aus Marmor und Wasserspielen. Besonders überraschend waren auch die zahlreichen Trinkwasserbrunnen, die an jeder Ecke Abkühlung versprachen.

Rom war voll von Menschen. Massen von Touristen pendelten zu Fuß, mit Bus oder Bahn von einer Sehenswürdigkeit zur anderen.

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Am Tag der Antike sahen wir all die Plätze, über die wir bisher nur gelesen hatten: Forum Romanum, den Circus Maximus, das Kapitol und das Kolosseum. Interesse weckte vor allem die riesige Bauweise. Viele Säulen, Bogen- und Gewölbekonstruktionen kann man bis heute bestaunen.

Trotz des straffen Zeitplans hatten wir genug Freizeit und konnten Rom in Kleingruppen unsicher machen. Für Mittag- und Abendessen stand uns Geld zur Verfügung und wir durften uns selber aussuchen, was, wann, wo und mit wem wir essen wollten. Die Gerichte in den kleinen Restaurants in irgendwelchen Seitengassen, die man beim Vorbeigehen zufällig entdeckte, waren unfassbar lecker, italienisch, hausgemacht und frisch. Und da wir gerade vom Essen sprechen: wir haben in Rom „das beste Eis der Welt“ (Zitat Herr Göbel) gegessen, das am Elternabend vor der Fahrt schon angepriesen wurde. Und ich muss sagen: Es stimmt! Das Fruchteis war tatsächlich voller Früchte, das Schokoladeneis schmeckte nach richtiger Schokolade, und das Eis erst…

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Pompeji war viel größer, als von mir erwartet. Ich hatte immer gedacht, es wäre eher klein, dorfartig. Aber es ist wirklich riesig und zum Verlaufen gut geeignet, da die Karte nicht sonderlich leicht zu lesen ist. Es war eine Stadt, mit vielen großen und kleinen Straßen, die an alle möglichen Orte führten: in Garküchen, in ein Badehaus und in ein Bordell mit eindeutig zweideutigen Wandbildern,…… In den ruhigeren Ecken von Pompeji wurde einem aber auch bewusst, wie viele Menschen vor etwa zweitausend Jahren hier einst lebten und starben Pompeji ist so gesehen eine riesige Grabstätte, die täglich von tausenden Menschen besichtigt wird.

Für mich war Rom eine absolute Luxus-Klassenfahrt.

Luxus: Die unglaubliche Menge an Kunst und Kultur, die wir entdecken konnten,

Luxus: Die abendliche Freizeit, die wir hatten und auch die zwischendurch.

Luxus: Das Vertrauen, das die Lehrer uns entgegenbrachten, indem wir eine Weltstadt alleine erkunden durften.

Danke an Frau Hermfisse und danke an Herrn Göbel.

Dafür habe ich mich gerne durch fünf Schuljahre Latein "gequält".