Beitrag von J. M. Sima, Jahrgangsstufe 10

Sonne, über 20 Grad und ein Woche schulfrei… Das sind Dinge, von denen man als Schüler Anfang März eigentlich nur träumen kann… Doch bei einigen Zehntklässlern ist dieser Wunsch auch in diesem Jahr wieder in Erfüllung gegangen - dank des Schüleraustausches mit der Partnerschule in Murcia.

Bereits zum vierten Mal findet dieser jetzt schon statt und deswegen hieß es für die 16 teilnehmenden Schüler direkt nach dem Faschingswochenende „Ab in den Süden… Der Sonne hinterher!!!“.

Mit dem Flugzeug ging es also von Frankfurt über einen Zwischenstopp in Madrid in den Süd- Osten Spaniens. Und man könnte meinen, dass der Hinflug die Schüler bereits ein wenig auf die Mentalität der Spanier vorbereiten sollte. Denn war man gerade aus der ersten Maschine ausgestiegen, hieß es schon gleich wieder „Beeilung“, denn der letzte Aufruf für den nächsten Flug wurde bereits durchgesagt.

Nach einer weiteren Busfahrt nach der Ankunft am Flughafen ist die Schülergruppe dann in Murcia angekommen. Eine leichte Aufregung war im Bus schon zu spüren, denn natürlich kommen einen Gedanken in den Kopf, wie „Hoffentlich kann ich mich irgendwie mit meiner Gastfamilie verständigen!“ oder die Angst, dass man sich in der Gastfamilie nicht wohl fühlt. All diese Bedenken wurden jedoch bald schon von herzlichen Willkommens-Rufen und überschwänglichen

„Küsschen rechts - Küsschen links - Umarmungen“ vertrieben!

Nun war es also an der Zeit, das „Zuhause für eine Woche“aufzusuchen und sich von den Mitschülern erst einmal zu verabschieden.

Das Programm für die anstehende Woche war prall gefüllt und es gab einige Aktivitäten mit den spanischen Austauschschülern zusammen, aber auch ein paar ohne sie.

So nahmen die „Alemanes“(wie die Spanier stets zu sagen pflegten) beispielsweise am ersten Tag an einer Führung durch Murcia teil, um die Stadt mit ihren 440.000 Einwohnern ein wenig kennenzulernen, während „die Spanier“ in der Schule waren. Besonders interessant war es, auch mal am Unterricht teilzunehmen, denn dieser ist wirklich mit dem in Deutschland kaum zu vergleichen. der eine kommt zehn Minuten zu spät, der andere eine halbe Stunde, die Lehrer werden weniger als Respektspersonen, als viel mehr als Freunde angesehen und insgesamt herrscht ein großen Tohuwabohu.

Auch zwei Städte - Alicante und Cartagena- wurden besichtigt. In Alicante sind die Schülerinnen und Schüler nach einem Museumsbesuch zunächst auf die Burg über Alicante gefahren und dann gab es noch jede Menge Freizeit, um die schöne Innenstadt auf eigene Faust zu erkunden.

Auch in Cartagena bestand das Programm aus einer gelungenen Mischung aus Kultur und Freizeit. Nach einer Schiffsrundfahrt ging es auf eine Führung auf den Spuren der Römer, denn Cartagena wurde von den Römern noch in den Jahrhunderten vor Christus erobert und aus dieser Zeit steht noch immer ein Kolosseum in der Innenstadt.

Neben den vielen Busfahrten wurde sich an einem Tag bei strahlendem Sonnenschein auch sportlich betätigt. In einer Bucht nähe Murcia konnte ein bisschen Meeresluft und von einigen auch das spanische Salzwasser gekostet werden, denn hier wurde Kayak gefahren, gesegelt und - was besonders viel Spaß gemacht hat - die eigene Balance auf einem riesigen Stand-Up Paddle Board herausgefordert. Mit mehr als acht Leuten auf einem Surfbrett ähnlichem Board kann es auch mal etwas turbulenter zugehen und wackelig werden und so kam es hin und wieder Mal zu gewissen

„Tauchgängen“! Bei 25 Grad Außentemperatur und Sonnenschein stört das allerdings herzlich wenig und so sprangen gegen Ende auch noch einige freiwillig ins kühle Nass.

Eine weitere besondere Erfahrung konnten die „Deutschen“noch am Wochenende machen. Denn obwohl in Deutschland der Fasching schon vorbei konnten sie nochmal „Helau!“ rufen. es ging auf den spanischen „Carneval“. Etwas wilder ging es da zu und ein Teil der Stadt wurde komplett von der spanischen Jugend übernommen und zur riesigen Partyzone verwandelt!

Mit all diesen Eindrücken ging es nach einer Woche wieder nach Hause. Der Abschied fiel zwar schwer, doch ist die Planung für die Maiwoche, in der die Spanier nach Gießen kommen, jetzt schon in vollem Gange und wir freuen uns sehr auf ihren Besuch!

 

GGO - extern

Tanzabend an der GGO

„Wenn ich tanze, bin ich glücklich“ - Abwechslungsreicher Tanzabend an der Gesamtschule Gießen-Ost wieder ein voller Erfolg

Auch in diesem Jahr konnten sich die Zuschauer des jährlich stattfindenden Tanzabends an der Gesamtschule Gießen-Ost verzaubern und begeistern lassen. Die Sportkurse der Jahrgänge 11, 12 und 13 unter der Leitung von Sonja Ander-Wirth, Sport- und Tanzlehrerin an der GGO, präsentierten in der Schulaula ihre erarbeiteten Choreographien und Tänze. Entstanden war ein rund zweistündiges abwechslungsreiches Programm, welches von Tanz mit Bändern über modernen Hip Hop und contemporary dance bis hin zu den rhythmischen Klängen Afrikas alles zu bieten hatte.

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