Im Dialog rund um die Europäische Union
117. Europatag für junge Leute: Gesamtschule Gießen-Ost ist eine von zehn bundesweit beteiligten Schulen
(red). Die Gesamtschule Gießen-Ost (GGO) ist am Montag, 19. September, Gastgeber für den 117. Europatag für junge Leute. Dieser wird von dem Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit bundesweit seit 15 Jahren angeboten.
An diesem Aktionstag geht es um Grundinformationen über die Europäische Union, die mit Quiz, Spielen und Aufgaben vorgestellt werden, und darum, wo junge Menschen für sich von der EU profitieren können. Zehn Schulen in Deutschland wurden in diesem Jahr für den Aktionstag ausgewählt, darunter die Gesamtschule Gießen-Ost, die sich durch vielseitige internationale Partnerschaften, Austausche und Projekte empfiehlt, wie es in einer Pressemitteilung der Schule heißt.
Um Verständnisfragen zu Europa, aber auch um Zukunftswünsche junger Leute und ihre Mitwirkungsmöglichkeiten in Politik und Gesellschaft geht es in der „Europadiskussion“, zu der sich in Gießen die Europaabgeordnete Barbara Weiler sowie die Landtagsabgeordneten Mürvet Öztürk und Helmut von Lech angesagt haben. Mitdiskutieren werden auch Sebastian Wysocki (Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) und Dennis Schneiderat (Referent der CDU-Fraktion im hessischen Landtag für Bildungspolitik, Hauptausschuss und Medienpolitik).
„Europa in Wort und Bild“ stellt das Europe Direct Gießen mit Sebastian Büchling vor. Und für die Gastgeberstadt Gießen wird Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz an der Podiumsdiskussion teilnehmen. Stadtverordnetenvorsteher Egon Fritz wird in einem Gesprächskreis Wünsche der jungen Leute an ihre Heimatstadt und umgekehrt die Mitmach-Angebote in Gießen erörtern.
Die Schülerinnen und Schüler haben bereits zahlreiche Fragen vorbereitet und werden sie selbst in der Podiumsdiskussion durch ihre Sprecher vortragen. Für Nachfragen und Ergänzungen stehen die Politiker in anschließenden Gesprächskreisen in kleineren Gruppen zur Verfügung. Es folgen Arbeitsgruppen, in denen es um praktische Fragen geht: Wie kann ich an ein Praktikum, einen Ferienjob, an einen Studienplatz im Ausland kommen? Wo gibt es Förderungen für Sprachkurse oder Reisestipendien für junge Leute oder Förderungen für Klassenfahrten und internationale Begegnungen?
Darüber informieren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Bonner Instituts mit eigenen Auslandserfahrungen. In einer weiteren Arbeitsgruppe wird an Fallbeispielen aufgezeigt, was die EU mit dem Alltag junger Leute zu tun hat.
Gießener Anzeiger, 14.09.2011







